Die GDI-Südhessen

Bei der GDI-Südhessen handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft, in der regionale Verwaltungen und das Land Hessen miteinander kooperieren (hier finden Sie eine Übersicht aller Kooperationspartner, die der Arbeitsgemeinschaft derzeit angehören).

Die GDI-Südhessen wurde im Jahr 2005 als Projekt gegründet und im Jahr 2009 in die heutige Arbeitsgemeinschaft auf Basis eines öffentlich-rechtlichen Vertrags überführt. Ihr Zweck ist es, die beim Thema Geodaten verteilt liegenden Kompetenzen zu bündeln und Synergieeffekte beim Aufbau einer regionalen Geodateninfrastruktur (GDI) zu erzielen. Durch die Kooperation werden die Beteiligten zudem auf die verpflichtende Bereitstellung raumbezogener Daten (Geodaten) vorbereitet, die sich aus der EU-weit geltenden INSPIRE-Richtlinie und den daraus abgeleiteten gesetzlichen Verpflichtungen auf Bundes- und Landesebene ergibt.

Die Arbeitsweise der GDI-Südhessen beruht stark auf dem gegenseitigen Austausch von Erfahrungen und dem Festlegen eines gemeinsamen Vorgehens sowie auf dem konkreten Umsetzen praxisorientierter Maßnahmen im Umgang mit Geodaten. Es besteht ein hohes Maß an Selbstverpflichtung gegenüber den Vereinbarungen, die innerhalb der Arbeitsgemeinschaft getroffen werden. Voraussetzung hierfür ist unter anderem eine transparente und nachvollziehbare Entscheidungsfindung unter Einbeziehung aller Partner.

Ferner orientiert sich die GDI-Südhessen an der GDI-Hessen, insbesondere an deren Architekturkonzept.