GDI Hochtaunuskreis erreicht Meilenstein

Die Kommunen des Hochtaunuskreises nutzen ab dem 01.12.2017 ganz offiziell die Online-Plattform GDI InspireUmsetzer. Die entsprechende Nutzungsvereinbarung mit der GDI-Südhessen wurde nun unterzeichnet. Der Hochtaunuskreis schloss diese im Rahmen der GDI Hochtaunuskreis in Vertretung für seine kreisangehörigen Gemeinden Bad Homburg v.d.Höhe, Friedrichsdorf, Glashütten, Grävenwiesbach, Königstein im Taunus, Kronberg im Taunus, Neu-Anspach, Oberursel (Taunus), Schmitten, Steinbach (Taunus), Usingen, Wehrheim und Weilrod.

Jutta Stegmüller (Abteilungsleiterin im Odenwaldkreis und Vertreterin der Geschäftsstellenleitung der GDI-Südhessen) und Horst Falkenstein (Leiter IT-Service des Hochtaunuskreises) bei der Unterzeichnung der Nutzungsvereinbarung zum Einsatz der Online-Plattform GDI InspireUmsetzer im Hochtaunuskreis

Dadurch stehen unter dem Titel "Kommunale Boden- und Raumplanung Hochtaunuskreis" umfangreiche Geodaten zur Nutzung im Rahmen der Geodateninfrastruktur zur Verfügung. Beispielsweise sind mittlerweile alle Bebauungspläne im Hochtaunuskreis über das Geoportal Hessen recherchier- und abrufbar; hinzu kommen Informationen zu Erhaltungs-, Gestaltungs-, Innenbereichs-, Außenbereichs- und weiteren Satzungen der Gemeinden.

Der GDI InspireUmsetzer sorgt hierbei für eine in höchstem Maße automatisierte Bereitstellung sowohl bedarfsorientierter und regional abgestimmter Datensätze als auch INSPIRE-konformer Geoinformationen über Darstellungs- und Downloaddienste, die entsprechend der strengen EU-Kriterien umgesetzt wurden, inklusive der Meldung beim jährlichen INSPIRE-Monitoring.

Der Hochtaunuskreis ist seit Anfang 2017 ordentliches Mitglied der Arbeitsgemeinschaft GDI-Südhessen und nutzt den GDI InspireUmsetzer auch für kreiseigene Daten. Zunächst handelte es sich dabei um die Veröffentlichung von Informationen zu Schulen und Rettungswachen.

Für die Zusammenarbeit mit den Gemeinden initiierte der Landkreis eine interkommunale Zusammenarbeit. Bereits im Jahr 2016 wurde diesem Vorhaben im Rahmen einer Bürgermeister-Dienstversammlung zugestimmt. Ein Hauptargument hierbei sind die Einsparungen der GDI Hochtaunuskreis gegenüber individueller Lösungen. Zudem wird neben der Umsetzung der europäischen INSPIRE-Richtlinie vor allem auch ein weiterer Beitrag zur zunehmenden Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung geleistet.

Insbesondere hinsichtlich der Datenzusammenführung und -aufbereitung übernimmt der Hochtaunuskreis dabei zentrale Aufgaben. Über eine gemeinsame Austauschplattform landen die Geodaten im kreiseigenen Geoinformationssystem und werden schlussendlich über den GDI InspireUmsetzer veröffentlicht. Für die kreisangehörigen Kommunen reduziert sich der Aufwand dadurch auf ein Minimum. Stark profitiert wird hier neben der Kooperation mit dem Landkreis auch von der Zusammenarbeit dem Amt für Bodenmanagement Limburg a. d. Lahn, dem Regionalverband FrankfurtRheinMain sowie der Arbeitsgemeinschaft GDI-Südhessen.

Die gute Ausgangslage versetzt die GDI Hochtaunuskreis in die Lage, bereits über die Bearbeitung weiterer Fachthemen nachdenken zu können und den gemeinsamen Weg nach den ersten Erfolgen gewinnbringend fortzuführen.